Reiseimpressionen zwischen Differenz und Transkulturalität in Wolfgang Büschers Ein Frühling in Jerusalem

  • Inez Müller
Palavras-chave: Mythos, Interkulturalität, Diaspora, Flaneur, Labyrinth, Globalisierung

Resumo

Der Ich-Erzähler erschließt sich Jerusalem als transarealen Bewegungsraum, der für ethnische, religiöse und kulturelle Trennung steht, gleichzeitig aber auch als Ort der interkulturellen und interreligiösen Begegnung erlebt wird. Jerusalem kommt darüber hinaus in Einzelfällen auch als Kontaktzone hybrider Transformation literarisch zur Geltung. Der Beitrag untersucht Ein Frühling in Jerusalem als Reiseprosa des ethnologischen Blicks, in der divergierende Erzählversionen der Geschichte des 20./21. Jhds. im Kontext des Holocaust, der Diasporabewegungen und des Armenischen Völkermordes zur Sprache kommen.

Publicado
2016-06-30
Como Citar
Müller, I. (2016). Reiseimpressionen zwischen Differenz und Transkulturalität in Wolfgang Büschers Ein Frühling in Jerusalem. Cadernos De Literatura Comparada, (34). Obtido de https://ilc-cadernos.com/index.php/cadernos/article/view/347